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Die private Webseite von Spieleberichterstatter Heinrich Lenhardt

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Power Play kehrt zurück

Im November 1987 debütierte die Spiele-Zeitschrift Power Play in ihrer Ur-Form, einer sechs Ausgaben währenden Sonderheft-Serie von Happy-Computer (gefolgt von gut einem Jahr im Beilagen-Exil und schließlich der monatlichen “Vollmagazin”-Publikation mit Ausgabe 3/90). Ziemlich genau 25 Jahre später (konkret am 21.11.12) erscheint CHIP Power Play, ein “Reboot” der altehrwürdigen Medienmarke. Die Produkt-Webseite www.chip-kiosk.de/power-play enthält neben dem Inhaltsverzeichnis auch einige Leseproben. Bitte weiter sagen und fleißig vorbestellen – im Erfolgsfall könnten wir diese Art von Print-Special vielleicht öfters servieren.

Ich grübelte schon seit einiger Zeit über eine Art “Spieleveteranen-Magazin” und tauschte die eine oder andere Idee mit Kollegen aus unserer Podcast-Runde aus. Nachdem das Retro-Sonderheft von CHIP Communications zum C64-Jubiläum ermutigende Verkaufszahlen erreichte, kamen der dortige Chefredakteur Stephan Goldmann (übrigens der waschechte Bruder von Ex-Power-Playler Martin) und ich ins Rumspinnen: Wie wäre es mit einer ganz auf Spiele fokussierten Publikation, die sowohl Retro-Themen als auch aktuelle Spieleentwicklungen abdeckt und selbst bei neuen Titeln ein Auge auf deren Vergangenheit hat? Nicht zuletzt dank der Kickstarter-Welle gibt es schließlich erstaunlich viele alte Spiele-Schöpfer, -Marken und -Serien, die vor neuen Comebacks stehen.

Das Konzept nahm Gestalt an und ganz nebenbei gedieh die Idee, daraus einen Reboot von Power Play zu machen, meiner ersten großen Liebe im Medienzirkus. Dazu gehören natürlich auch die Autoren von gestern, von der alten Crew sind zum Beispiel Winnie Forster, Michael Hengst und Anatol Locker dabei. Dazu kommen einige PC-Player-Absolventen wie Roland Austinat oder Jörg Langer und weitere Spielemagazin-Veteranen wie Harald Fränkel und Stephan Freundorfer. Dazu nehme man die CHIP-Sonderheft-Redaktion im Münchner Hauptquartier mit tatkräftigen Mitstreitern wie Retro-Spielkind Sebastian Sponsel und schon hat man eine schlagkräftige Truppe zusammen. Fast wie bei “The Expendables“, nur mit weniger Explosionen und Todesfällen.

Oh, und Rolf Boyke konnte unter Zuhilfenahme eines entsicherten Flammenwerfers zu einem neuen Starkiller-Comic überredet werden, Trantor mächtig gut in Form.

Ich bin überaus glücklich über die Gelegenheit, im Kreise dieser irren tollen Kollegen so etwas neues Altes bzw. altes Neues mitgestalten zu dürfen. Auch in den stressigeren Produktionswochen habe ich mich über jeden Artikel zum Gegenlesen gefreut, da unsere Autoren das ambitionierte, etwas ungewöhnliche Themenkonzept mit spannenden Artikeln zum Leben erweckt haben. Die Heft-DVD hat auch eine würdige Vollversion: Jordan Mechners Adventure-Geheimtipp The Last Express in einer auf heutigen PCs lauffähigen Version (DotEmu hat kürzlich auch eine iOS-Umsetzung veröffentlicht).

Am Kiosk wird’s ab dem 21. November ernst. Wenn Ihr CHIP Power Play vor diesem Datum vorbestellt, gibt’s bei Angabe von Rabattcode PPlay25 versandkostenfreie Zusendung innerhalb Deutschlands. Die offizielle Redaktions-Kommunikation läuft über Twitter (https://twitter.com/PowerPlayHeft) sowie Email (PowerPlay [at] chip.de).

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Mal was ganz Neues: C64-Spieletests!

Ab heute darf man mit berechtigten Hoffnungen im Zeitschriftenhandel auf die Suche nach dem neuen CHIP-Sonderheft “30 Jahre C64″ gehen (oder es in Papier- bzw. Digital-Form hier bestellen). Ich promote das gute Stück ebenso ungeniert wie kompetent, denn ich durfte insgesamt rund 40 Seiten beitragen.

Enormen Spaß machte die Mitwirkung nicht nur wegen den ausgesprochen netten Kollegen vom CHIP-Team, sondern auch dank des unerwarteten Vergnügens, erstmals seit den frühen 90er Jahren wieder über C64-Spiele berichten zu dürfen. Zum Beispiel Vorstellungen der “Top 10″-Spiele der C64-Ära (subjektiv ausgewählt und entsprechend empfänglich für Kritik und abweichende Meinungen) oder eine Würdigung von C64-Innovationen, die den Weg für moderne Computerspiele wie Die Sims oder World of Warcraft ebneten.

Weitere Artikel beschäftigen sich zum Beispiel mit klassischen Spiele-Indizierungen, der deutschen Retro-Szene und Spiele-Neuerscheinungen mit Retro-Flair. Exklusiv-Interviews mit SID-Musikmeister Chris Hülsbeck und Andrew “Paradroid-Uridium” Braybrook dürfen auch nicht fehlen. Kundige Kollegen wie Ralf Sablowski knöpfen sich die C64-Technik vor und zur allgemeinen Erheiterung gibt’s ein paar Reprints von klassischen CHIP-Artikeln aus den 80er Jahren wie dem Flight-Simulator-Test. Bei der € 9,95 teuren Print-Version ist zudem eine DVD mit an Bord. Sie enthält 25 C64-Spiele für moderne Emulatoren, historische C64-Sonderhefte in digitalisierter Form sowie einige Videobeiträge zum Thema.

Also: bitte kaufen… nicht zuletzt auch, um die Verlagswelt zu weiteren Retro-Publikationen zu ermutigen :)

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IGM fragt, ich antworte

Das Fachmagazin IGM untersucht in seiner Serie “Spiele ohne Grenzen” den Werdegang deutscher Spielebranche-Gestalten, die im Ausland ihr Glück versucht haben. Meine komplexen internationalen Umzugsaktivitäten seit 1998 qualifizierten mich irgendwie für das Privileg eines Interviews, das neben Auswanderererfahrungen auch gut versteckte Andeutungen zu aktuellen Projekten enthält. Mit freundlicher Genehmigung von IGM gibt’s hier ein PDF-File der Seite.

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Kritische Stunden

An dieser Stelle sei ganz unauffällig das jüngste “Stunde der Kritiker”-Video untergebracht. Wie immer spielen Kollege Langer und ich den Anfang einer Neuerscheinung voneinander unabhängig, zeichnen dabei unsere grummeligen Kommentare auf und geben am Ende eine “Würde ich das freiwillig weiterspielen?”-Wertung ab. Wer’s mag, sei insbesondere auch auf unsere heiteren Coop-Bemühungen im Portal-2-Multiplayer hingewiesen.

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Es steht in den Sternen

Was macht eigentlich Toni Schwaiger, Programmierer der legendären C64-Textverarbeitung „StarTexter“, Gründungsmitglied der Redaktion GameStar und kreatives Genie vieler Video-Sternstunden (Multimedia-Leserbriefe, Raumschiff GameStar)? Toni hat’s wieder ins tiefe Tal der Programmierung gezogen. Und angesichts der vielen Sternchen, die man in seinem Lebenslauf sieht, verwundert es nicht, dass sich sein iOS-Debüt dem Thema Astrologie widmet: „Chinaskop“ (Link zum App Store) hat inzwischen Version 1.2 erreicht und dank Funktionen wie „Harmonie-Check“ auch für Horoskop-Zweifler einen nicht unerheblichen Unterhaltungswert. Gerüchte über einen versteckten 40-Zeichen-Modus entbehren aber jeglicher Grundlage.

Abt. „Sonstige Kurz-Promos“: GameStar hatte unlängst eine großzügige Portion an Lenhardt-Texten abgekriegt (Test Portal 2, Preview Skyrim). Auf GamersGlobal.de erscheinen im ungefähren Wochentakt „Nachtwache“-Kolumnen – und das nächste Video aus der Reihe „Stunde der Kritiker“ ist auch nicht mehr fern. Die Podcasts auf Spieleveteranen.de kennt inzwischen jeder, oder?

Abt. „Sonstiges“: Alles wohlauf, Zazie geht’s prächtig, heute hat’s erstaunlicherweise mal nicht geregnet… und kein Kommentar zur abgelaufenen Bundesliga-Saison :-/

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„2011“ oder: „Mich gibt’s noch!“

Auch größere Naturkatastrophen wie ein im November erfolgter Privatumzug (ich verdiene einen Guiness-Buch-Rekordeintrag in der Kategorie „Größte Ansammlung von unerhört schweren Kartons mit alten Spielezeitschriften“) rechtfertigen eine derart lange Privatblog-Stille nicht. Ich bin jetzt öfters auf Vancouver Island, wo mein treuer Jagdhund ziemlich begeistert auf die zutraulichen Rotwildbestände in der Nachbarschaft reagiert. Es wurden auch schon Robben unweit der Küste gesichtet, denen Zazie dankenswerterweise nicht hinterher schwimmt.

Auch sonst gab’s einige Änderungen. Zum Jahreswechsel habe ich mein Startup-Abenteuer bei der Playata GmbH abgeschlossen und wünsche den Jungs weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Hier eine aktuelle Übersicht der Ausmaße meiner journalistischen Tätigkeiten:

Aktuell äußere ich mich etwa 1 x pro Woche in der Rubrik „Lenhardts Nachtwache“ auf GamersGlobal mit Mikro-Kolumnen zu aktuellen Spieleindustrie-Ereignissen. Die bisherigen gesammelten Werke findet Ihr hier: http://www.gamersglobal.de/exklusiv/lenhardts-nachtwache

Zudem rücke ich für ausgewählte Print-Erzeugnisse aus, um Entwicklerstudios heimzusuchen und kommende Computerspiele anzugucken. Das mündet dann zum Beispiel in Artikel für oder PC Games (Dragon Age II) GameStar (Dawn of War II: Retribution).

Und dann gibt’s natürlich noch die alle 4 – 6 Wochen tagende Podcast-Runde der Spieleveteranen. Die dazugehörige Webseite inklusive Aufnahmen-Archiv gibt’s unter Spieleveteranen.de.

Desweiteren werde ich mich im neuen Jahr etwas stärker um die Verbreitung von deutschem Kulturgut in Nordamerika bemühen. Sobald es etwas Spruchreifes gibt, wird lenhardt.net weltexklusiv berichten ;)

Nachträglich ein gutes Neues!

Dilbert.com